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Die Brüder Gustav und Wilhelm Heller produzierten schon seit 1891 erfolgreich Süßwaren („Wiener Zuckerln“), so daß man 1898 mit dem Bau der neuen Heller-Fabrik auf einem leer stehenden Areal beim heutigen Belgradplatz begann. 1899 erfolgte der Umzug der Firma Heller in den bereits fertigen Fabriksteil. Unter der nationalsozialistischen Herrschaft „arisiert“, wurde die Firma Heller nach 1945 an die Familie zurückgegeben, 1970 musste die Firma aus finanziellen Gründen an Victor Schmidt & Söhne verkauft werden. Heute ist Heller eine Tochtermarke der Firma Josef Manner & Comp. AG. Der historische Ziegelbau der ehemaligen Heller-Fabrik wurde ab den 1970er Jahren von Zeitschriftenverlagen und zum Teil auch für KünstlerInnen-Ateliers genutzt. 2011 wurde auf dem Gelände unter Einbeziehung der historischen Bausubstanz nach mehrjährigem Umbau der so genannte „Hellerpark“ der BUWOG eröffnet.

 Bauträgerbeschreibung:

Die „Heller Fabrik“ umfasst einen ganzen Baublock im 10. Wiener Gemeindebezirk von fast 18.000 m² Grundfläche, der von der Davidgasse, Inzersdorfer Straße, Gussriegelstraße und Bernhardtsthalgasse umschlossen wird. Das Areal liegt nahe der Hauptverkehrsachse der Triester Straße und des Knotens
Matzleinsdorfer Platz in einem Gebiet, das von großer Entwicklungsdynamik gekennzeichnet ist.

Der „Wirtschaftspark Heller Fabrik“, ist derjenige Teil des Gesamtareals, der von der historischen Backstein-Fabrikanlage beherrscht wird, die zu den bedeutendsten Industriedenkmälern dieser Art in Wien gehört. Im Altgebäude entstehen Bürolofts, die multifunktional nutzbar sind. Attraktive Dachgeschossausbauten mit spektakulärem Blick über ganz Wien und ein Büroneubau im Herzen des Areals mit zweigeschossiger Tiefgarage ergeben einen vielfältigen Angebotsmix an Büro- und Gewerbeflächen. Nahversorgung und Gastronomie runden das Bild dieses neuen vitalen Standortes ab.

Weiterführende Links zu dem Thema:

http://www.gbstern.at/presse/120-jahre-heller/
http://www.hellerpark.at/