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Podiumsdiskussion im MAK-Gegenwartskunstdepot Gefechtsturm Arenbergpark am 15. November 2010

Soll Kunst in den Bunker? vergrößern

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Fr., 12. Nov. 2010

Fotograf: Stefan Klein
Fotocredit: Stefan Klein/MAK
Ort: Österreich / Wien
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Wien (OTS) – Am Montag, 15. November 2010, findet um 19.30 Uhr im MAK-Gegenwartskunstdepot Gefechtsturm Arenbergpark, annebergplatz/Barmherzigengasse, Wien 3, die hochkarätige Podiumsdiskussion „Soll Kunst in den Bunker?“ statt.

Zu Beginn der VIENNA ART WEEK soll in einer prominenten Gesprächsrunde das Spannungsfeld zwischen Kultur und Ökonomie untersucht und darüber diskutiert werden, wo Wien im internationalen  Kulturbetrieb steht, ob weitere Ausstellungsflächen notwendig sind und welchen Stellenwert das Sammeln von Kunst in Zeiten der Krise hat.

Zeitgenössische Kunst braucht neue Formen der Präsentation. Darin sind sich Christian Boros, privater Kunstsammler und Gründer des Museums „Bunker Berlin“, James Turrell, bedeutender amerikanischer Künstler, Erwin Wurm, international renommierter österreichischer Künstler, und Peter Noever, Direktor des MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst, Wien, grundsätzlich einig. Mit Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin der Tageszeitung „DER STANDARD“, diskutieren sie über die komplexen Anforderungen zeitgenössischer künstlerischer Produktion
und ihrer Rezeption sowie die bewusste Einbeziehung von Künstlern in diese Strategie.

Das von Peter Noever, Sepp Müller und Michael Embacher entwickelte Projekt CAT – Contemporary Art Tower formuliert eine radikal neue programmatische Strategie. Ihre Intention ist es, den Gefechtsturm Arenbergpark zu einem lebendigen internationalen Zentrum für zeitgenössische Kunst zu machen.

Für das Projekt CAT entwickelte Turrell die künstlerische Intervention „Skylight“, welche die architektonische Struktur des Gebäudes dauerhaft verändern wird. Neue Denkräume erschließen auch Turrells Skyspace „The other Horizon“ (1998), der seit 2004 im Garten der MAK-Expositur Geymüllerschlössel zu sehen ist, und die permanente Installation „MAKlite“ an der Außenfassade des MAK am Stubenring (ebenfalls seit 2004).

Seit 2003 besitzt das MAK Erwin Wurms Skulptur „Fat Car“. Jüngst konnte mit der Donation der mobilen Skulptur „Geste Mobil“ die MAK-Sammlung Gegenwartskunst um ein weiteres wichtiges Objekt ergänzt werden. Beide Kunstwerke sind im MAK-Gegenwartskunstdepot Gefechtsturm Arenbergpark ausgestellt.

Rückfragehinweis: Presse MAK
Monika Meryn (Leitung),
Olivia Harrer,
Christiane Vogl
Tel.: T: (++43-1)711 36-229,
F: (++43-1)711 36-227
presse@MAK.at
http://www.mak.at
 
Quelle: ots